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Neu: Das Bergsportzentrum Tegelberg

 

Das Allgäuer Bergsportzentrum Tegelberg in Schwangau feiert seine Eröffnung. Geübten Bergsteigern ebenso wie Einsteigern steht im Ammergebirge ab sofort ein neuer Klettersteiglehrpfad zur Verfügung.

 

Mit 1730 Höhenmetern liegt der Tegelberg, der Hausberg der Schwangauer, im größten bayerischen Naturschutzgebiet, dem "Ammergebirge". Neben einem ausgedehnten Wanderwegnetz, von einfachen Bergtouren bis hin zu alpinen Herausforderungen, erwartet den Besucher seit kurzem eine neue Attraktion. Es ist Bergsportzentrum entstanden, das gleichwohl auf die sportliche, pädagogische und therapeutische Nutzung ausgerichtet ist. Insgesamt umfasst das Projekt ein vier Stufen Modell. Als erste Anlaufstelle befindet sich im Tal ein Einstieg mit Schulungs- und Informationsgebäude. Für sportliche und klettergeübte Familien empfiehlt sich als zweite Stufe der „Gelbe-Wand-Steig“. Dieser ist nach einem kurzen Aufstieg von etwa 30 Minuten auf ca. 1200 Meter zu erreichen. Für ambitionierte Kletterer warten in der steilen Felswand zwei weitere Steige. Der Tegelbergsteig als Stufe drei (mittelschwer) und der Fingersteig als Stufe vier (schwer) für erfahrene Kletterer. In den Sommermonaten  können Besucher eine individuelle alpine Beratung (Termininformation bei der Tourist Information Schwangau Tel. 08362/8198-0) für das Schwangauer Wandergebiet in Anspruch nehmen. Kompetente Bergführer informieren dann über die aktuellen Kletterverhältnisse, über die vielfältigen Möglichkeiten im regionalen Alpinsportbereich und helfen mit Tourentipps weiter. In seinem Aufbau und seiner Konzeption gilt das Bergsportzentrum als einzigartig und richtungsweisend für die Allgäuer Bergregion, die Ammergauer Berge und das benachbarte Tirol. Ein Angebot, dass sich von allen bisherigen Klettersteigen in den Alpen abhebt. So kann das Klettern am Berg z.B. auch in die Jugend- und Sozialarbeit integriert werden. Auf dem leichten Klettersteig durch die Gelbe Wand können vor allem Kinder und Anfänger erste Erfahrungen im Klettersteiggehen sammeln.  Der  "Gelbe-Wand-Weg" eignet sich - unter Anleitung professioneller Bergführer -  hervorragend für "Erlebnis-Pädagogik" und "Therapie-Klettern". Gleichzeitig werden Angebote für den Bereich Teambuilding und Managementtraining geschaffen.  

 

 
 

DAV Kletterzentrum Allgäu

 

Hingehen, Staunen, Klettern...

In Rieden, ca. 5km von Schwangau entfernt, auf der anderen Seite des Forggensees sozusagen, wurde am 16.11.2003 das Kletterzentrum Allgäu eröffnet.

 

Das Kletterzentrum steht gleich neben den Sportanlagen der Gemeinde Rieden. 800 Quadratmeter Kletterfläche, einschließlich Boulderbereich stehen allen Freunden des Klettersports zur Verfügung.

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer haben in 15.000 Arbeitsstunden das grösste Kletterzentrum im Allgäu gebaut und gestaltet. Unterstützung erhielten sie unter anderem durch den Deutschen Alpenverein, LEADER+, Landkreis Ostallgäu sowie durch Kommunen des südlichen Allgäus.

 

Ausstattung

  • Kletterhöhe: 14m
  • Kletterfläche: 680 m2
  • Routenzahl: ca. 70
  • Schwierigkeitsgrade: 4 - 11
  • Boulderbereich: 130 m2
  • bekletterbare Elemente aus glasfaserverstärktem Kunstharz
  • Schichtsperrholz mit Kunstharzbeschichtung
  • Fußbodenheizung
  • Bistro
  • Dusch- und Umkleidemöglichkeiten
 

Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag und Freitag: 17.30 - 21.30 Uhr
Samstag: 16.00 - 21.30 Uhr
Sonntag: 13.00 - 21.30 Uhr

Hinweise:

Sondertermine für Sport-, Vereins, Schülergruppen mit qualifizierten Fachübungsleitern oder Bergsportausbildern sind das ganze Jahr über möglich.

Klettersportler sind mit Sicherungstechniken vertraut und nutzen die Anlage eigenverantwortlich.

 

Mehr Infos zur Kletterhalle:

Deutscher Alpenverein Sektion Füssen e.V.

Dietringer Str. 50

87669 Rieden am Forggensee

Tel:08362 940187

Fax: 0721 151372702

info(at)alpenverein-fuessen.de

www.alpenverein-fuessen.de

 

 

 

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Informationsflyer: Bergsportzentrum Tegelberg zum Download

Flyer_Klettersteig.pdf

 

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).