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15.01.2019 15:33 Alter: 32 days
Kategorie: Besucherinformation / Sperrungen / Warnhinweise, Gästeinformation

Forggensee - Sperrung und Fortsetzung der Arbeiten an der Dammdichtung

Sperrung für Kraftfahrzeuge aller Art zusätzlich im Winter/Frühjahr für Fußgänger und Radfahrer. Am Montag (07.01.19) sind die Arbeiten zur Erneuerung der Dammdichtung mit einer Erdbeton-Schlitzwand am Damm in Roßhaupten fortgesetzt worden.


Während die Mitglieder der Bohrteams die Tage zwischen den Jahren für eine Auszeit nutzten, wurde am Sitz der durchführenden Firma Bauer in Schrobenhausen die Zeit genutzt, um besonders beanspruchte Komponenten der eingesetzten Maschinen zu überholen und so wieder fit zu machen für ihren harten Einsatz vor Ort. Seit Dienstag ist die Schlitzwandfräse wieder mit einem Fräskopf am Werk, dessen 180 Zähne ausgewechselt und erneuert wurden.
Die Zähne bestehen aus Widia, einem Verbundwerkstoff aus Hartmetall. So ausgerüstet hat die Fräse seit Dienstag schon eine weitere Lamelle ausgefräst und eine weitere nahezu fertiggestellt. Damit sind 34 der insgesamt 77 zu erstellenden Abschnitte der neuen Dichtungswand bereits erstellt. Um den winterlichen Temperaturen zu trotzen und den Kreislauf der u. a. mit Wasser hergestellten Stützsuspension sicherzustellen, wurden die Anlagen zur Herstellung der Suspension bereits im Herbst eingehaust und werden beheizt. Damit lässt sich – bei fortlaufendem Betrieb – der Kreislauf der Suspensionsflüssigkeit auch bei moderaten Minus-Temperaturen aufrechterhalten.
Um auf der Dammkrone arbeiten zu können, muss diese auch weitgehend schneefrei gehalten werden. Das stellt zusätzlichen Aufwand dar, verzögert aber die Arbeiten an der Erdbetonschlitzwand nur gering. Gearbeitet wird wie vor der Winterpause an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr. Dafür sind insgesamt über 30 Arbeiter vor Ort.

Forggensee im regulären Abstau

Der Seespiegel des Forggensees liegt bei rund 776,50 mNN und wird bis Ende April weiter abgesenkt werden, damit der Forggensee im Frühjahr das aufgrund der einsetzenden Schneeschmelze abfließende Wasser aufnehmen kann und damit Hochwasser am gesamten Lech verhindert wird. Während der ab Herbst eingeleiteten Abstauphase dient das Wasser auch zur Aufbesserung der Wasserführung im Lech, was im Hinblick auf die Laichzeit im November und Dezember auch für den Fischbestand von großer Wichtigkeit ist.

Pressemitteilung: Uniper Kraftwerke GmbH, 14. Januar 2019