Schloss Hohenschwangau

    In unmittelbarer Nähe zu Schloss Neuschwanstein befindet sich Schloss Hohenschwangau, in dem König Ludwig II. einen Großteil seiner Kindheit verbrachte. Später diente ihm das Schloss als Sommerresidenz, von der er zudem den Fortschritt der Bauarbeiten zu Neuschwanstein beobachtete.

    Die Architektur des Schlosses steht exemplarisch für die romantisierende Mittelalter-Rezeption des 19. Jahrhunderts. Geprägt wurde das äußere Erscheinungsbild durch Architekt und Bühnenmaler Domenico Quaglio mit Türmen, Erkern, Zinnen sowie Spitzbögen. 

    Mit Szenen aus Sagen und mittelalterlichen Geschichten wurden die Innenräume vom romantischen Maler Moritz von Schwind ausgestattet. Historische Persönlichkeiten, darunter auch Ahnen König Maximilians II., finden sich ebenso in den Wandbildern wie Helden der Literatur. 

    Besuchen Sie außerdem den romantischen Schlossgarten mit wunderbaren Aussichten auf den Alpsee und die Berge. Entstanden ist der Garten von 1833 bis 1837 nach den Plänen Domenico Quaglios. Georg Friedrich Ziebland und Peter Joseph Lenné waren für die bauliche Erweiterung verantwortlich.

    Planung Ihres Besuchs

    Hier kommen Sie direkt zum Ticketshop, erfahren mehr zum Parken und zum Transfer zu den Schlössern.

    Tipps für Ihren Besuch

    • Die beiden Königsschlösser können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
    • Aufgrund des hohen Besucheraufkommens raten wir Ihnen, sich frühzeitig um Ihr Ticket zu kümmern.
    • Planen Sie ausreichend Zeit ein, um rechtzeitig bei Ihrer Führung zu sein.
    • Fotografieren ist in den Schlössern nicht erlaubt.
    • Bei den Führungen dürfen keine Tiere mitgenommen werden.
    • Das Mitführen von Kinderwagen oder Kraxen ist in den Schlössern nicht erlaubt. 

     

    Ticketverfügbarkeit und Statusmeldungen

    Erfahren Sie tagesaktuell, ob Tickets zum Besuch der beiden Königsschlösser noch zur Verfügung stehen, welche Transportmöglichkeiten in Betrieb sind oder ob die Marienbrücke geöffnet ist. 

    Zu den Verfügbarkeiten

    „Willkommen Wand’rer! holde Frauen! Die Sorgen gebt dahin! Laßt eure Seele sich vertrauen Der Dichtung heiterm Sinn!“
    Spruch im Schlosseingang

    Das Familienschloss

    Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg Schwanstein im 12. Jahrhundert, als die Ritter von Schwangau hier lebten. In den folgenden Jahrhunderten verfiel die Burg aufgrund von Erbauseinandersetzungen sowie dem allgemeinen Verfall des Ritterwesens zu einer Ruine.

    Auf einer Wanderung entdeckte Kronprinz Maximilian, der spätere König Maximilian II., die Burgruine und beschloss, diese zu kaufen und wieder herrichten zu lassen. Nach dem Kauf 1832 folgte unter Leitung Domenico Quaglios über fünf Jahre lang der Ausbau zum heutigen Schloss Hohenschwangau, das der König und seine Familie künftig als Sommer- und Jagdresidenz nutzten. 

    Nach dem Tod König Maximilians II. übernahm sein Sohn König Ludwig II. das Schloss Hohenschwangau und verbrachte weiter viel Zeit vor Ort. bis zu seinem eigenen Tod, ließ Ludwig im Schloss kaum etwas verändern, so dass die Inneneinrichtung aus dem 19. Jahrhundert bis heute erhalten ist. Erst sein Nachfolger, Prinzregent Luitpold, ließ das Schloss 1910 elektrifizieren und einen Fahrstuhl einbauen. 

    Für Besucher ist Schloss Hohenschwangau seit 1913 offen und seit 1923 ist das Schloss im Besitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Die Innenräume können heute während verschiedener Führungen besichtigt werden. 

    Zahlen & Fakten

    Jahre
    Umbauzeit (1833 bis 1837)
    Wandgemälde
    im Schloss zu sehen
    Minuten
    dauert die Führung im Schloss
    Brunnen
    im Schlosshof
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