Neben dem Brandenburger Tor ist Schloss Neuschwanstein eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands. Auf einem Felsvorsprung gelegen begeistert das Schloss mit seiner märchenhaften Architektur aus verspielten Türmen, kunstvollen Fassaden und prunkvollen Innenräumen.
Von nahezu jedem Ort in Schwangau bieten sich unterschiedlichste Perspektiven auf das Schloss von König Ludwig II. Einzigartig und weltweit bekannt ist der Blick von der Marienbrücke auf Schloss Neuschwanstein und die Umgebung. Machen Sie hier Ihr unvergessliches Erinnerungsfoto.
Planung Ihres Besuchs
Hier kommen Sie direkt zum Ticketshop, erfahren mehr zum Parken und zum Transfer zu den Schlössern.
Tipps für Ihren Besuch
- Die beiden Königsschlösser können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
- Aufgrund des hohen Besucheraufkommens raten wir Ihnen, sich frühzeitig um Ihr Ticket zu kümmern.
- Planen Sie ausreichend Zeit ein, um rechtzeitig bei Ihrer Führung zu sein.
- Fotografieren ist in den Schlössern nicht erlaubt.
- Bei den Führungen dürfen keine Tiere mitgenommen werden.
- Das Mitführen von Kinderwagen oder Kraxen ist in den Schlössern nicht erlaubt.
Ticketverfügbarkeit und Statusmeldungen
Erfahren Sie tagesaktuell, ob Tickets zum Besuch der beiden Königsschlösser noch zur Verfügung stehen, welche Transportmöglichkeiten in Betrieb sind oder ob die Marienbrücke geöffnet ist.

UNESCO-Welterbe Schlösser König Ludwigs II. von Bayern
Seit Sommer 2025 sind die Schlösser von König Ludwig II. Teil des UNESCO-Welterbes. Dazu zählen neben Schloss Neuschwanstein die Schlösser Linderhof und Herrenchiemsee sowie das Königshaus am Schachen.
Der außergewöhnliche universelle Wert der Bauten hat dazu geführt, dass die Schlösser in die Welterbeliste aufgenommen wurden.
Mehr zum Welterbe und der Aufnahme der Schlösser König Ludwigs II. in die Liste erfahren Sie auf der Seite der Deutschen UNESCO-Kommission.
Aus dem Antrag:
Die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern sind bemerkenswert gut erhalten und weisen eine große Vielfalt an architektonischen und künstlerischen Stilen auf. Sie zeugen von einer großen intellektuellen und symbolischen Tiefe und demonstrieren ein hohes Maß an künstlerischem und technischem Können. Die vier Teile repräsentieren einzeln und in ihrer Gesamtheit eine Symbiose aus populären architektonischen Strömungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, insbesondere aus der Vorliebe für Historismus und Eklektizismus. Als Orte der Abgeschiedenheit konzipiert, wurden die vier Schlösser unter der akribischen Leitung von König Ludwig II. gebaut. Sie wurden als Gesamtkunstwerke von bemerkenswerter Schönheit, Größe und Luxus entworfen und beinhalten szenische und theatralische Effekte.

Ein Schloss entsteht
An der Stelle des heutigen Schlosses Neuschwanstein wurden die beiden mittelalterlichen Burgen Vorderhohenschwangau und Hinterhohenschwangau erstmals 1090 unter dem Namen »Castrum Swangowe« erwähnt.
Der Name Neuschwanstein findet sich zum ersten Mal 1397 in einer Urkunde und meinte damals das heutige Schloss Hohenschwangau. Dort verbrachte König Ludwig II. mit seinen Eltern und seinem Bruder Otto einen Großteil seiner Kindheit. Die Familie unternahm während ihrer Besuche in Schwangau viele Wanderungen und Spaziergänge in der Umgebung. So lernten sie auch die mittlerweile zu Ruinen verfallenen Burgen Vorder- und Hinterhohenschwangau.
Erste Pläne für Schloss Neuschwanstein hatte König Ludwig II. in den Jahren 1867/68. In einem Brief vom 13. Mai 1868 an Richard Wagner schrieb er einst: "Ich habe die Absicht, die alte Burgruine Hohenschwangau bei der Pöllatschlucht neu aufbauen zu lassen im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen. ... von wo man eine herrliche Aussicht genießt auf den hehren Säuling, die Gebirge Tyrols und weiterhin in die Ebene..."
Die Grundsteinlegung zum Bau des Schlosses fand am 5. September 1869 statt. In den folgenden zwei Jahrzehnten waren hunderte Arbeiter und Handwerker auf der Baustelle beschäftigt. König Ludwig II. verbrachte in den ersten Jahren der Bauarbeiten bereits einige Nächte im Torbau des Schlosses.
Errichtet wurde das Schloss mit Backsteinen, die mit weißem Kalkstein von außen verkleidet wurden. Dieser stammte aus dem nahe gelegenen ehemaligen Steinbruch “Alter Schrofen” (im Ortsteil Alterschrofen).
Schloss Neuschwanstein plante König Ludwig II. als seinen privaten Rückzugsort mit über 200 Räumen. Vollendet wurden von diesen allerdings und nur 20. Der Grund dafür war der frühe Tod des Königs am 13. Juni 1886, infolge dessen die Bauarbeiten gestoppt wurden.
Nur wenige Wochen später wurde Schloss Neuschwanstein für Besucher geöffnet und gilt heute weltweit als eines der berühmtesten Bauwerke Deutschlands.
Zahlen & Fakten
Einzigartige Aufnahmen zum Schloss
Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen (Bayerische Schlösserverwaltung) hat einzigartige Luftaufnahmen und beeindruckende Innenaufnahmen von Schloss Neuschwanstein zu einem kurzen Video zusammengestellt.
Lassen Sie sich von exklusiven Einblicken hinter die Schlossmauern faszinieren und entdecken Sie sonst versteckte Details.
Weitere Videos der Bayerischen Schlösserverwaltung finden Sie hier.
